Über meine Arbeit - In der Ruhe liegt die Kraft
Prinzipien
  • Jede Form von Therapie soll eine Bereicherung für die Patientin/ den Patienten darstellen. Ich verstehe meine Arbeit daher so, dass ich dem Menschen nichts nehme, sondern ihm in erster Linie dazu verhelfe, etwas hinzuzugewinnen. Neue Erfahrungen, neue Fähigkeiten. Ich sehe mich als Begleiterin auf dem Weg, die bei jedem Menschen vorhandenen Ressourcen aufzuspüren und zu nutzen, um weitere Fähigkeiten zugänglich zu machen. Und damit die Möglichkeit, das individuell formulierte Ziel aus eigener Kraft zu erreichen. Unbedingte Voraussetzung dafür ist es, jede(n) so anzunehmen, wie er/sie ist.
  • Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, möglichst von Anfang an die Eigenverantwortung jeder/s Einzelnen deutlich zu machen. Je nach Lebens- und Entwicklungsalter, Störungsbild und -grad gibt es natürlich auch hier eine enorme Bandbreite. Jedoch gilt ebenfalls: Ich begleite auf dem Weg, aber: Gehen muss jede(r) selbst! (den Wunsch nach Veränderung vorausgesetzt)
  • In der Kindertherapie halte ich daher den stetigen Austausch mit dem Elternhaus (bei Bedarf auch mit Arzt/Ärztin, ErzieherIn, LehrerIn, weiteren TherapeutInnen...) für unbedingt erforderlich. In der Praxis sieht das so aus, dass am Ende möglichst jeder Therapieeinheit ein kurzes informatives Gespräch stattfindet.
  • Erlaubt ist, was gefällt und nützt! - Einsatz technischer Hilfsmittel:
Meiner Erfahrung nach geben viele Menschen nur allzu gerne die Verantwortung für ihr Tun ab, sobald Technik ins Spiel kommt. Außerdem reagieren zunehmend mehr PatientInnen empfindlich auf Elektrosmog.
Daher gehe ich mit PC, Hörwahrnehmungstrainer, Audio-CDs, Massagegerät usw. sehr sparsam und gezielt um. In Kombination mit den klassischen Hilfsmitteln und Methoden gestatten sie mir jedoch die größtmögliche Flexibilität im Verhalten. So kann ich auf jeden Menschen ganz individuell eingehen.